Bau

Innenraum

Innenraum

Das Kirchenschiff wurde nahezu quadratisch gestaltet mit mittigem Podest aus Sandstein samt metallenem Altartisch, Kreuz, Stele, Taufbecken, Lesepult und Leuchter. Die Komposition des Ganzen stammt vom Bildhauer Werner Juza.

Das Kreuz auf dem Altar umschließt einen roten Stein, der als Blutstropfen den Opfertod Christi symbolisiert.

Die Stele stellt den leidenden Christus dar und trägt die Aufschrift: „Gott hat seines Sohnes nicht verschonet, sondern ihn für uns alle dahingegeben.“ Röm 8,32.

Altarbereich seit 1978

Orgel

Die Orgel der Friedrichstädter Matthäuskirche wurde 2010 von der Orgelbaufirma Wünning in Großolbersdorf gebaut und am Ostersonntag 2011 geweiht. Ihr Gehäuse ist schlicht gestaltet und fügt sich mit den Prospektpfeifen gut in den Kirchenraum ein.

Das Instrument ist aus hochwertigen und langlebigen Materialien gefertigt, die erstklassig verarbeitet wurden. Die neun klingenden Stimmen stehen auf Wechselschleifen und lassen eine außergewöhnliche Fülle an Klangfarben entstehen. Die Windversorgung der Pfeifen mit einem Winddruck von 78 Millimeter Wassersäule erfolgt über ein elektrisches Gebläse, welches an einen Schimmerbalg angeschlossen ist. Die leichtlaufende und gleichmäßig regulierte Tontraktur sorgt für ein angenehmes Spielgefühl.

Zum Schutz vor Hochwasser wurde das Instrument auf einer Metallkonstruktion aus verzinktem Stahl errichtet. Beim letzten Elbehochwasser im Jahr 2013 konnte die Orgel mit vier Hubwagen angehoben und auf Klötzer gelagert werden.

Sandro Weigert/Mira Körlin

Glocken

Glocken der Matthäuskirche seit 1980

Das Geläut der Matthäuskirche besteht aus drei Glocken, die am 13.Juli 1980 geweiht wurden. Sie tragen die Inschrift:

„Siehe ich bin bei Euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“ Matthäus 28,20